Die Woche der Nachrichten

Fünf Neuerungen für die Gespräche. Von der Sprechblase in der Kopfzeile bis zu drei Fenstern nebeneinander, die einen Seitenwechsel überstehen.

Dazu Emoji, Uhrzeiten an den Nachrichten und ein Knopf, der ältere nachholt.

Was dazugekommen ist

Die Kopfzeile mit der Sprechblase, die eine 4 für vier ungelesene Nachrichten trägt

Hat jemand geantwortet?

Montagmorgen, Seite auf — meistens ist das die erste Frage.

Die Antwort steht oben in der Kopfzeile. Die Sprechblase trägt die Anzahl deiner ungelesenen Nachrichten, und ein Klick bringt dich direkt in die Gespräche.

Ist alles gelesen, bleibt sie trotzdem stehen. So liegt der Weg zu deinen Nachrichten immer an derselben Stelle, auch wenn du ihn zum ersten Mal suchst.

Steht statt einer Zahl ein Ausrufezeichen, ließ sich die Anzahl gerade nicht abrufen. Eine Null stünde dort nur, wenn wirklich nichts wartet.

Ein bestätigtes Konto genügt.

Das Verzeichnis mit der aufgeklappten Nachrichtenleiste rechts daneben, darin drei Gespräche

Ein Gespräch mitnehmen, während du woanders liest

Du bist im Verzeichnis unterwegs und mittendrin schreibt dir jemand. Bisher hieße das: Seite verlassen, antworten, zurückfinden.

Dafür gibt es die Leiste am rechten Rand. Auf einem breiten Bildschirm bleibt sie neben jeder Seite stehen, mit deinen Gesprächen darin.

Beim ersten Besuch ist sie eingeklappt. Klapp sie auf, und die Anwendung merkt sich das für dieses Gerät. Auf einem schmaleren Fenster wird aus der Leiste eine Schublade, die du über einen eigenen Schalter in der Kopfzeile öffnest.

Auf der Nachrichtenseite selbst blendet sie sich aus — dort steht die Gesprächsliste ja schon.

Zu jedem Gespräch siehst du die letzte Nachricht. Das ist eine Vorschau, keine Lesebestätigung: dass sie dort steht, heißt nicht, dass die andere Seite sie gelesen hat.

Schreiben kannst du jemandem, sobald zwischen euch eine Kontaktanfrage angenommen ist.

Drei angedockte Chatfenster nebeneinander am unteren Rand, während im Hintergrund das Verzeichnis offen bleibt

Drei Gespräche gleichzeitig

Ein Klick in der Gesprächsliste öffnet auf einem breiten Bildschirm kein neues Seitenziel, sondern ein kleines Fenster am unteren Rand. Du liest weiter, wo du bist, und antwortest nebenbei.

Drei Fenster stehen gleichzeitig offen. Öffnest du ein viertes, schließt sich das, das am längsten unberührt war. Verloren ist nichts, es steht weiter in der Liste daneben. Wird der Platz eng, teilen sich die Fenster die Breite, statt dass eines angeschnitten wird.

Jedes lässt sich einzeln klein machen und einzeln schließen. Klein bleibt die Titelzeile stehen, mit Bild, Name und der Anzahl ungelesener Nachrichten.

Die Fenster überleben einen Seitenwechsel und auch das Neuladen. Sie liegen auf deinem Gerät, nicht auf dem Server. An einem anderen Rechner fängst du wieder mit einer leeren Reihe an.

Ein aufgezogenes Fenster setzt deinen Lesestand vor, genau wie die vollständige Ansicht. Ein kleingemachtes tut das nicht: dort ist nichts gelesen worden.

Auf schmaleren Fenstern und auf dem Telefon gibt es die Reihe nicht. Dort ist die Nachrichtenseite der Weg.

Ein Gespräch mit geöffneter Emoji-Auswahl über dem Schreibfeld und Uhrzeiten an den Nachrichten

Emoji, Uhrzeit und der Tag darüber

In der Zeile, in der du schreibst, sitzt ein Schalter für Emoji. Er öffnet ein Feld mit rund 1900 Zeichen in neun Gruppen, und du kannst darin auf Deutsch suchen: „Herz“, „grün“, auch „gruen“ ohne Umlaut.

Das Feld lässt sich vollständig mit der Tastatur bedienen. Die Zeichen laden erst beim ersten Öffnen und bremsen den Seitenaufbau daher nicht.

Jede Nachricht trägt ihre Uhrzeit, umgerechnet auf die Zeitzone, in der du gerade bist. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du den vollständigen Zeitpunkt.

Zwischen den Tagen steht ein Marker: „Heute“, „Gestern“, sonst der Wochentag oder das Datum. So steht der Tag einmal über der Gruppe statt an jeder einzelnen Nachricht.

Getippte Emoticons werden beim Absenden zu Emoji: aus einem Doppelpunkt mit Bindestrich und Klammer wird ein lächelndes Gesicht. Die Liste ist bewusst kurz und greift nur an Wortgrenzen, damit Hausnummern und Beträge unangetastet bleiben. Was schon geschrieben ist, ändert sich nicht mehr.

Ein Gesprächsverlauf mit dem Knopf „Ältere laden“ über der obersten Nachricht und Tagestrennern dazwischen

Weiter zurück im Gespräch

Ein langes Gespräch öffnet sich sofort. Sichtbar sind die letzten 50 Nachrichten — also genau die Stelle, an der du weiterliest.

Willst du weiter zurück, steht am oberen Rand „Ältere laden“. Der Knopf holt die nächsten 50 und verschwindet, sobald der Verlauf vollständig ist.

Die Ansicht bleibt dabei stehen, wo sie war. Nachgeladene Nachrichten treten oben hinzu, ohne dass es ans Ende des Gesprächs springt. Sonst müsstest du nach jedem Klick den Faden neu suchen.

Die Tagesmarker rücken mit: lädst du ältere Nachrichten desselben Tages nach, steht der Marker danach über der ersten davon.

Das gilt in der vollständigen Ansicht und in den kleinen Fenstern gleichermaßen.